Gefahrstoff Management

Gefahrstoff Management

Rechtssicheres Gefahrstoffmanagement für Ihren Betrieb und das Gefahrstofflager

Im Betriebsalltag steht das Tagesgeschäft im Vordergrund und die Sicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen stellt keine Priorität dar. Dies zumindest so lange bei dem Gefahrstoffmanagement nichts passiert. Gefahrstoffe haben sich indess ihren Namen verdient und sollten auch als solche beachtet werden. Jeder Gefahrstoff bedarf bei dem Transport, dem Umgang und der Entsorgung der richtigen Handhabung, inkl. aller notwendigen Schutzmaßnahmen. Nicht immer ist dies jedoch zweifelsfrei dem entsprechenden Sicherheitsdatenblatt des Gefahrstoffs zu entnehmen.
Machen Sie es sich einfacher und nehmen Sie sachkundige Beratung in Anspruch. Die Spezialisten von SEGGURA verfügen über langjährige Praxis in der chemischen Industrie und kennen stets den sichersten und einfachsten Weg, um das richtige Gefahrstoffmanagement-System in Ihrem Betrieb einzuführen. Systematisch zeigen sie Ihnen, wie Sie Ihren Mitarbeitern, Kollegen und nicht zuletzt der Umwelt zu liebe einen sicheren Umgang mit Gefahrstoffen gewährleisten.
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Rechtssicheres Gefahrstoffmanagement schließt in der Regel folgende Gesichtspunkte ein:

Anschaffungsphase:

  • Wahl des geeigneten Gefahrstoffes nach Anforderung, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit
  • Vorab-Analyse und Auswertung der Produktspezifikationen z.B. mit dem Sicherheitsdatenblatt
  • Auswahl unter dem Gesichtspunkt des geringsten Risikos und der betrieblichen Sicherheitsanforderung
  • Transport des Gefahrstoffes gemäß Gefahrgutrecht (ADR, DGR usw.)
  • Lagerung des Gefahrstoffs unter Berücksichtigung der Brandschutzbestimmungen, der Zusammenlagerungsregelungen und umweltrechtlichen Anforderungen und Auflagen
  • Erarbeitung relevanter Informationen aus dem Sicherheitsdatenblatt
  • Erfassung des Gefahrstoffs im Arbeitsstoff- und Gefahrstoff- Verzeichnis (AGV) bzw. Gefahrstoffkataster
  • Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach den §§ 5, 6 Arbeitsschutzgesetz in Zusammenhang mit dem § 6 Gefahrstoffverordnung für den üblichen Verwendungsfall wie auch den Havariefall bzw. Störfall
  • Bewertung und Einstufung des Gefahrstoffes unter Beachtung des Anwendungsverfahrens, der verwendeten Menge, der angesetzen Konzentration sowie aller relevanten Umgebungsbedingungen (Druck, Raumtemperatur, Lüftung, usw.)
  • Vorschriftenkonforme Kennzeichnung nach GHS, CLP und GefStoffV in dem Bereitstellungslager, an der Dosierstelle, dem Verwendungsbereich und dem/den notwendigen Gefäß(en) mit entsprechendem Gefahrstoffsymbol bzw. Piktogramm
  • Festlegung von  Schutzmaßnahmen für den üblichen Verwendungsfall wie auch den Havariefall bzw. Störfall nach Maßgabe sicherheitsrelevanter, umweltrelevanter und arbeitsmedizinischer Vorgaben
  • Anschaffung und Bereitstellung der für den Umgang mit dem Gefahrstoff festgelegten Schutzsysteme und -einrichtungen sowie persönlicher Schutzausrüstung (PSA)
  • Erforderlichenfalls Erarbeitung eines Explosionsschutz-Dokuments (Ex-Schutz-Dokument) im Falle gegebener Explosionsgefahren
  • Festlegung der Prüfintervalle und Checks für den Transportvorgang, die Lagerung und die Anwendung
  • Ausarbeitung einer Betriebsanweisung für den bzw die Verwendungssituationen des Gefahrstoffes sowie für den Störfall

Anwendungsphase:

  • Regelmäßige Unterweisung der mit der Anwendung des Gefahrstoffs beauftragten Mitarbeiter, sowie nach vorgefallenen Fehlern oder Störungen
  • Bei unspezifischer Gefahrensituation, Durchführung von notwendigen Messungen und Analysen bezüglich der Umgebungsbelastung (Arbeitsplatzgrenzwert AGW)
  • Wirksamkeitskontrolle hinsichtlich der festgelegten Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der dazu erstellten Unterweisungsinhalte
  • Regelmäßige, nachgewiesene Ersatzstoffprüfung entsprechend dem Substitutionsgebot, welche eine Gefahren- und Risikominimierung zum Ziel hat
  • Zyklische Anforderung des aktuellen Sicherheitsdatenblatts beim Hersteller
  • Aktualisierung der Gefahrstoffdaten im Arbeitsstoff- und Gefahrstoff Verzeichnis (AGV) bzw. dem Gefahrstoffkataster entsprechend dem letztgültigen Sicherheitsdatenblatt
  • Modifizierung der Betriebsanweisungen für den üblichen Verwendungsfall sowie den Störfall
  • Regelmäßige Prüfung des Lagers bzw. Gefahrstofflagers, der Anwendungsräume, der Schutzsysteme sowie ggf. notwendiger Regale, Wannen, Transportgeräte und auch des Potentialausgleichs
  • Schulung und Fortbildung der Beschäftigten hinsichtlich des sicheren Transports und des Umgangs mit dem Gefahrstoff (Gefahrstoffbeauftragter, Gefahrgutbeauftragter)
Aufgrund der oben angeführten Gesichtspunkten zum rechtssicheren Gefahrstoffmanagement wird die komplexe Aufgabenstellung deutlich. Der Kontakt zu einem externen Berater ist für Sie an dieser Stelle die richtige Entscheidung. Expertenrat spart Kosten und internen Aufwand. Als Unternehmer können Sie sich weiterhin auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Entlasten Sie sich durch Einbindung eines qualifizierten Spezialisten von SEGGURA. Für diese Aufgaben stehen Ihnen Profis mit langjähriger Erfahrung in der chemischen Industrie zur beratend Seite. Sie werden Ihnen die rechtssichere Gefahrstoffeinstufung abnehmen und den erforderlichen Aufwand auf Ihre Unternehmensbelange anpassen. Lassen Sie sich bezüglich der tatsächlich erforderlichen Maßnahmen einfach und hochwertig beraten.
Das Gefahrstoffmanagement – mit den Experten von SEGGURA wird es einfach, übersichtlich und sicher.
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